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Cloud-API

Ohme Wallbox für Dienstwagen automatisch abrechnen

Ohme Home Pro und ePod per Ohme-Cloud — britischer Smart-Scheduling-Spezialist mit Tarif-Optimierung.

Die Ohme-Wallbox für den Dienstwagen abzurechnen ist bei ChargeReport eine Cloud-API-Anbindung über das Ohme-Account-Portal. Der britische Hersteller ist in Deutschland seit 2023 aktiv und vor allem bei Nutzern beliebt, die dynamische Stromtarife (z.B. Tibber, aWATTar, Octopus) für das Laden ausnutzen — Ohme's Smart-Scheduling plant Ladezeiten automatisch in Niedrigpreis-Fenstern. Für den ab 2026 geforderten Strommengen-Nachweis (Rn. 27 BMF-Schreiben vom 11.11.2025) führt die Ohme-Cloud je Ladevorgang Beginn, Ende und Energiemenge, die ChargeReport automatisiert in den Arbeitgeber-Bericht überführt — unabhängig davon, zu welchem Strompreis Sie am Ende geladen haben.

Unterstützte Ohme-Modelle

ChargeReport unterstützt die folgenden Modelle der Ohme-Familie nativ, ohne zusätzliche Hardware:

  • Ohme Home Pro
  • Ohme Home+
  • Ohme ePod

Wenn Ihr Modell nicht aufgeführt ist, aber eine OCPP-Schnittstelle hat, in die sich ein eigenes Backend eintragen lässt, kann es sich trotzdem bei uns anmelden — unser Gateway spricht OCPP 1.6J und 2.0.1 und nimmt Verbindungen verschlüsselt über wss:// an. Bei Unsicherheit schauen Sie in unseren Setup-Guide für Wallbox-Marken oder schreiben Sie uns vor der Registrierung an.

Ohme Wallbox in 3 Minuten verbinden

Ohme-Boxen sind Cloud-nativ und werden ausschließlich über die Ohme-App verwaltet. Drei Schritte: (1) Im ChargeReport-Wizard 'Ohme' wählen und E-Mail und Passwort Ihres Ohme-Kontos eingeben; wir speichern sie verschlüsselt, denn unser Abruf meldet sich damit bei jeder Abfrage neu an. (2) Charger-Liste wird automatisch gezogen — bei mehreren Ohme-Boxen die Dienstwagen-Wallbox auswählen. (3) Ab dann fragen wir alle drei Stunden ab. Eine Einschränkung vorab: Die Ohme-Schnittstelle gibt keinen Verlauf heraus, sondern nur den aktuellen bzw. letzten Ladevorgang — Ladungen vor der Anbindung erreichen wir nicht. Binden Sie möglichst zum Monatsanfang an. Tipp für Tibber/aWATTar-Nutzer: ChargeReport rechnet standardmäßig mit der amtlichen Strompreispauschale (2026: 34 ct/kWh); wer seinen tatsächlichen Preis ansetzen will, hinterlegt ihn im Tarif-Feld. Welchen Weg Sie nehmen, gilt jeweils für das ganze Kalenderjahr.

BMF-konforme Abrechnung — wie ChargeReport das macht

Seit 2026 setzt die Erstattung selbst getragener Heimladekosten voraus, dass die Strommenge über einen gesonderten Zähler nachgewiesen wird (Rn. 27 des BMF-Schreibens vom 11.11.2025); die früheren Monatspauschalen sind entfallen. ChargeReport liest Datum, Uhrzeit und kWh jeder Ladesitzung aus — mehr, als Rn. 27 verlangt, aber die Detailtiefe, die Lohnsteuerprüfungen häufig erwarten — und rechnet mit dem geltenden Satz (Strompreispauschale nach Rn. 30, für 2026 34 ct/kWh). Am Ende des Monats erhalten Sie und Ihr Arbeitgeber einen PDF-Bericht mit dem Nachweis nach Rn. 27 und darüber hinaus: jede Session einzeln, Wallbox-Identifikation, Fahrzeug-Kennzeichen, Summen pro Kalenderwoche und -monat. Die Daten bleiben in der EU (DSGVO-konform, Server in Frankfurt), und der Bericht geht automatisch per E-Mail raus — keine manuellen Zählerstände mehr ablesen.

Zum Abrechnungssystem für den Dienstwagen wird eine Wallbox von Ohme erst durch die Software dahinter. Welche Anforderungen dafür gelten und welche Fragen Sie jedem Anbieter stellen sollten, zeigt unser Überblick zur Wallbox mit Abrechnungssystem.

Details zur Rechtslage: BMF-Schreiben 2026: Wallbox, Eichrecht und Strommengen-Nachweis · Dienstwagen-Ladestrom-Leitfaden 2026 · monatlich aktualisierte Wallbox-Angebote-Übersicht

Sie laden in Österreich? Dort gilt seit 2026 die Sachbezugswerteverordnung mit einem eigenen Satz, und die frühere 30-Euro-Pauschale ist ersatzlos ausgelaufen. E-Dienstwagen zuhause laden in Österreich: was der Arbeitgeber ersetzen darf

Ohme Wallbox und der Arbeitgeber — wer zahlt den Strom?

Wer seinen Dienstwagen zuhause an einer Ohme-Wallbox lädt, bezahlt den Strom zunächst selbst: Er läuft über den privaten Stromvertrag. Der Arbeitgeber darf diesen Betrag steuerfrei erstatten — seit dem 1. Januar 2026 aber nur noch gegen Nachweis der tatsächlich geladenen Strommenge. Die früheren Monatspauschalen von 30 bis 100 Euro sind ersatzlos entfallen. Ohne Messung gilt die Erstattung als normaler Arbeitslohn, mit voller Lohnsteuer und Sozialabgaben. Genau diesen Nachweis erzeugt ChargeReport aus den Messwerten Ihrer Ohme-Box.

Wie es weitergeht, hängt daran, um wie viele Fahrzeuge es geht:

Ein Dienstwagen

Sie fahren einen Firmenwagen und laden zuhause. Sie verbinden Ihre Ohme-Wallbox selbst, bekommen monatlich ein BMF-konformes PDF und reichen es bei Ihrem Arbeitgeber ein.

Wallbox verbinden →

Mehrere Fahrer in der Firma

Ihr Unternehmen gibt E-Dienstwagen aus und die Lohnbuchhaltung braucht die Nachweise gesammelt. Ein Dashboard für die ganze Flotte, ein Sammel-PDF im Monat, Lohn-Export je Personalnummer — ab 15 €/Monat, ohne Gebühr je Fahrer.

Für Fuhrparks ansehen →

Sie beraten Mandanten, die vor derselben Frage stehen? Für Kanzleien haben wir das unter ChargeReport für Steuerberater zusammengefasst — inklusive der Frage, was BMF-Schreiben vom 11.11.2025, GZ IV C 5 - S 2334/00087/014/013 für Ihre Mandanten mit Dienstwagen bedeutet.

Häufige Fragen zu Ohme & ChargeReport

Welche Ohme-Modelle werden unterstützt?+

Alle Cloud-fähigen Modelle: Ohme Home Pro (fest installiert), Ohme Home+ (günstigeres Schwestermodell) und der Ohme ePod (mobile Ladestation für Typ-2-Kabel). Alle teilen die gleiche Cloud-API.

Ich nutze Ohme mit Tibber-Dynamik-Tarif — wie wirkt sich das auf die Erstattung aus?+

Ohne Anpassung: Gar nicht — die BMF-Pauschale 34 ct/kWh wird angewendet, unabhängig davon, ob Sie tatsächlich 15 ct oder 45 ct pro kWh gezahlt haben. Wenn Sie den realen Preis ansetzen wollen (kann für Sie günstiger oder teurer sein), hinterlegen Sie im ChargeReport-Dashboard einen individuellen Tarif-Wert; er lässt sich zeitraumweise führen. Dann brauchen Sie den Nachweis per Tibber-/aWATTar-Rechnung, und die Wahl gilt einheitlich für das ganze Kalenderjahr.

Wird das Smart-Scheduling (automatische Niedrigpreis-Ladung) korrekt erfasst?+

Ja. Egal zu welcher Uhrzeit die Ohme tatsächlich lädt, die Session wird mit echten Start-/Ende-Zeitstempeln und kWh-Zahlen in die Ohme-Cloud geschrieben. ChargeReport liest diese eins-zu-eins aus. Der Bericht zeigt die tatsächlichen Ladezeitpunkte, was bei nachträglichen Rückfragen von Arbeitgeber oder Finanzamt hilfreich ist.

Hat die Ohme einen MID-Zähler?+

Ohme Home Pro und Home+ haben MID-konforme Messung (Klasse B) ab Werk. Der mobile ePod ist MID-konform bei der EU-Version (ab Seriennummer 2023); ältere Geräte sollten geprüft werden.

Ohme ist als britisches Unternehmen Brexit-Thema — gibt es GDPR-/DSGVO-Risiken?+

Für den Weg zu uns gilt: ChargeReport ruft Ihre Ladevorgänge mit Ihren Zugangsdaten aus der Ohme-Cloud ab. Die Abrufe laufen als zeitgesteuerte Läufe bei unserem Dienstleister Trigger.dev in den USA, gespeichert werden die Daten in unserer Datenbank in Stockholm — die Einzelheiten stehen in unserer Datenschutzerklärung. Wie Ohme selbst Ihre Daten speichert, erfahren Sie bei Ohme.

Weiterführende Ratgeber

Rund um die Ohme-Wallbox lohnt sich der Blick auf unsere ausführlichen Ratgeber:

Nächster Schritt

Der erste Bericht ist kostenlos. Sie brauchen Ihr Kennzeichen und den Zugang zu Ihrer Ohme-Wallbox — mehr nicht. Fragen zur rechtlichen Seite? Unser FAQ-Bereich beantwortet die häufigsten Punkte, und unsere Preis-Seite zeigt transparent, was ein Bericht kostet.