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Cloud-API

go-eCharger Wallbox für Dienstwagen automatisch abrechnen

go-eCharger Gemini & HOMEfix — API-Token in go-e-App holen, in ChargeReport einfügen, fertig.

Den go-eCharger für den Dienstwagen abzurechnen ist ein Kombi-Thema: die österreichische DIY-Ikone steht bei PV-Besitzern und Smart-Home-Bastlern hoch im Kurs — Stichwort PV-Überschussladen und HomeAssistant — und viele dieser Nutzer sind gleichzeitig Elektro-Dienstwagenfahrer. ChargeReport schließt die Lücke zwischen go-e-App und monatlichem BMF-Bericht: Wir lesen die Gemini-, Gemini-flex- und HOMEfix-Modelle alle drei Stunden über die go-e-Cloud-API aus und schreiben daraus den Nachweis der geladenen Strommenge mit, den Ihr Arbeitgeber ab 2026 braucht. Eines sagen wir Ihnen dabei lieber vorher als hinterher, weil es den Start betrifft: Die go-e-Cloud führt keinen Verlauf je Ladesitzung, sie gibt den jeweils aktuellen Stand heraus. Ihr Nachweis beginnt deshalb an dem Tag, an dem Sie anbinden — rückwirkend lässt sich bei go-e nichts holen. Keine Excel-Exporte, kein CSV-Gefrickel.

Unterstützte go-eCharger-Modelle

ChargeReport unterstützt die folgenden Modelle der go-eCharger-Familie nativ, ohne zusätzliche Hardware:

  • go-e Charger Gemini
  • go-e Charger Gemini flex
  • go-e Charger HOMEfix

Wenn Ihr Modell nicht aufgeführt ist, aber eine OCPP-Schnittstelle hat, in die sich ein eigenes Backend eintragen lässt, kann es sich trotzdem bei uns anmelden — unser Gateway spricht OCPP 1.6J und 2.0.1 und nimmt Verbindungen verschlüsselt über wss:// an. Bei Unsicherheit schauen Sie in unseren Setup-Guide für Wallbox-Marken oder schreiben Sie uns vor der Registrierung an.

go-eCharger Wallbox in 3 Minuten verbinden

go-e bietet zwei Schnittstellen — die Cloud-API und eine lokale im Heimnetz. ChargeReport nutzt die Cloud-API, weil sie ohne Router-Konfiguration funktioniert: (1) In der go-eCharger-App unter „Internet“ → „Erweiterte Einstellungen“ den Schalter „Cloud API“ einschalten und den API-Token übernehmen. (2) Token im ChargeReport-Wizard zusammen mit der Seriennummer der Box einfügen. (3) Die Aufzeichnung beginnt mit der Anbindung: Weil die go-e-Cloud keinen Verlauf je Ladesitzung führt, lesen wir alle drei Stunden den Gesamtzähler der Box und buchen, was seit dem letzten Abruf geflossen ist. Die Ladungen im Bericht tragen deshalb die Zeiten unserer Abrufe, nicht die minutengenauen der Box, und zwei Ladungen zwischen zwei Abrufen erscheinen als eine. Binden Sie möglichst zum Monatsanfang an, dann ist gleich der erste Bericht vollständig. Wer HomeAssistant parallel nutzt: ChargeReport liest nur und stellt an der Box nichts um.

BMF-konforme Abrechnung — wie ChargeReport das macht

Seit 2026 setzt die Erstattung selbst getragener Heimladekosten voraus, dass die Strommenge über einen gesonderten Zähler nachgewiesen wird (Rn. 27 des BMF-Schreibens vom 11.11.2025); die früheren Monatspauschalen sind entfallen. ChargeReport liest Datum, Uhrzeit und kWh jeder Ladesitzung aus — mehr, als Rn. 27 verlangt, aber die Detailtiefe, die Lohnsteuerprüfungen häufig erwarten — und rechnet mit dem geltenden Satz (Strompreispauschale nach Rn. 30, für 2026 34 ct/kWh). Am Ende des Monats erhalten Sie und Ihr Arbeitgeber einen PDF-Bericht mit dem Nachweis nach Rn. 27 und darüber hinaus: jede Session einzeln, Wallbox-Identifikation, Fahrzeug-Kennzeichen, Summen pro Kalenderwoche und -monat. Die Daten bleiben in der EU (DSGVO-konform, Server in Frankfurt), und der Bericht geht automatisch per E-Mail raus — keine manuellen Zählerstände mehr ablesen.

Zum Abrechnungssystem für den Dienstwagen wird eine Wallbox von go-eCharger erst durch die Software dahinter. Welche Anforderungen dafür gelten und welche Fragen Sie jedem Anbieter stellen sollten, zeigt unser Überblick zur Wallbox mit Abrechnungssystem.

Details zur Rechtslage: BMF-Schreiben 2026: Wallbox, Eichrecht und Strommengen-Nachweis · Dienstwagen-Ladestrom-Leitfaden 2026 · monatlich aktualisierte Wallbox-Angebote-Übersicht

Sie laden in Österreich? Dort gilt seit 2026 die Sachbezugswerteverordnung mit einem eigenen Satz, und die frühere 30-Euro-Pauschale ist ersatzlos ausgelaufen. E-Dienstwagen zuhause laden in Österreich: was der Arbeitgeber ersetzen darf

go-eCharger Wallbox und der Arbeitgeber — wer zahlt den Strom?

Wer seinen Dienstwagen zuhause an einer go-eCharger-Wallbox lädt, bezahlt den Strom zunächst selbst: Er läuft über den privaten Stromvertrag. Der Arbeitgeber darf diesen Betrag steuerfrei erstatten — seit dem 1. Januar 2026 aber nur noch gegen Nachweis der tatsächlich geladenen Strommenge. Die früheren Monatspauschalen von 30 bis 100 Euro sind ersatzlos entfallen. Ohne Messung gilt die Erstattung als normaler Arbeitslohn, mit voller Lohnsteuer und Sozialabgaben. Genau diesen Nachweis erzeugt ChargeReport aus den Messwerten Ihrer go-eCharger-Box.

Wie es weitergeht, hängt daran, um wie viele Fahrzeuge es geht:

Ein Dienstwagen

Sie fahren einen Firmenwagen und laden zuhause. Sie verbinden Ihre go-eCharger-Wallbox selbst, bekommen monatlich ein BMF-konformes PDF und reichen es bei Ihrem Arbeitgeber ein.

Wallbox verbinden →

Mehrere Fahrer in der Firma

Ihr Unternehmen gibt E-Dienstwagen aus und die Lohnbuchhaltung braucht die Nachweise gesammelt. Ein Dashboard für die ganze Flotte, ein Sammel-PDF im Monat, Lohn-Export je Personalnummer — ab 15 €/Monat, ohne Gebühr je Fahrer.

Für Fuhrparks ansehen →

Sie beraten Mandanten, die vor derselben Frage stehen? Für Kanzleien haben wir das unter ChargeReport für Steuerberater zusammengefasst — inklusive der Frage, was BMF-Schreiben vom 11.11.2025, GZ IV C 5 - S 2334/00087/014/013 für Ihre Mandanten mit Dienstwagen bedeutet.

Häufige Fragen zu go-eCharger & ChargeReport

Wird PV-Überschussladen in der BMF-Abrechnung korrekt berücksichtigt?+

Ja — und zwar ohne Aufteilung. Nach Rn. 29 des BMF-Schreibens vom 11.11.2025 darf der Haushalts-Strompreis für die gesamte geladene Menge angesetzt werden, auch wenn ein Teil davon vom eigenen Dach kommt. ChargeReport erfasst deshalb die geladenen Kilowattstunden insgesamt über den Gesamtzähler der Box, gleich ob der Strom aus dem Netz oder von der PV-Anlage kam; eine Trennung nach Netz und PV nehmen wir nicht vor, und für die Erstattung braucht es sie nicht.

Kann ich mein HOMEfix-Modell (fest verbaut, 11kW) genauso anbinden wie den mobilen Gemini?+

Ja. Aus API-Sicht ist der HOMEfix identisch zum Gemini — nur das Gehäuse und die Anschlussart unterscheiden sich. Die Anbindung läuft genauso über Seriennummer und API-Token, mit demselben Abruf alle drei Stunden und derselben Abrechnung.

Ich nutze den go-eCharger gelegentlich auch an Freunden zum Laden. Kommen diese Sessions in den Dienstwagen-Report?+

Standardmäßig ja — und bei go-e sagen wir Ihnen das lieber vorher als hinterher: Die go-e-Cloud-API kennt keinen Endpunkt je Ladesitzung, sondern nur Summenzähler je Karte. Eine automatische Trennung über einen eigenen Chip gibt es dort deshalb nicht. Der Weg, der bei go-e trägt, ist die Bestätigung je Ladung — und die steht Ihnen auch ohne Firmenkonto offen: Als Privatkunde schalten Sie sie im Dashboard selbst ein, bekommen morgens die Ladungen des Vortags zu sehen und markieren die Ladung Ihres Besuchs als privat. Sie fällt damit aus der Abrechnung. Freiwillig heißt dabei wirklich freiwillig: Wer eine Nachfrage übersieht, verliert nichts, die Ladung wird ganz normal abgerechnet. Im Firmenkonto kann der Arbeitgeber dieselbe Bestätigung zur Pflicht machen; dann ist nichts vorbelegt, und er kann einzelne Ladungen zusätzlich mit Begründung aus dem Bericht nehmen. Eine Grenze setzt der Drei-Stunden-Takt: Liegen Ihre Ladung und die des Besuchs zwischen denselben zwei Abrufen, stehen sie als ein Eintrag im Bericht und lassen sich nicht einzeln herausnehmen.

Funktioniert es auch, wenn der go-eCharger ausschließlich lokal (ohne Cloud) läuft?+

Nein. ChargeReport liest go-e ausschließlich über die go-e-Cloud-API; eine Anbindung an die lokale Schnittstelle im Heimnetz haben wir nicht. Soll die Box nicht in die Cloud, bleibt der Weg über einen eigenen Zähler in der Zuleitung, etwa einen Shelly Pro 3EM.

Kostet die go-e-Cloud-API extra?+

Uns ist keine Gebühr dafür bekannt: Den API-Token übernehmen Sie selbst aus der go-e-App, einen gesonderten Vertrag mit go-e braucht die Anbindung nicht. Auf Ihrer Seite kostet nur das ChargeReport-Abo.

Weiterführende Ratgeber

Rund um die go-eCharger-Wallbox lohnt sich der Blick auf unsere ausführlichen Ratgeber:

Nächster Schritt

Der erste Bericht ist kostenlos. Sie brauchen Ihr Kennzeichen und den Zugang zu Ihrer go-eCharger-Wallbox — mehr nicht. Fragen zur rechtlichen Seite? Unser FAQ-Bereich beantwortet die häufigsten Punkte, und unsere Preis-Seite zeigt transparent, was ein Bericht kostet.