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Cloud-API

myenergi Zappi Wallbox für Dienstwagen automatisch abrechnen

Zappi v2.1 mit Eco-, Eco+- und Fast-Modus — für PV-Haushalte ideal, BMF-Nachweis inklusive.

Den myenergi Zappi für den Dienstwagen abzurechnen ist eine klassische PV-Haushalts-Konstellation: Zappi-Käufer haben fast immer eine eigene Solaranlage und nutzen die drei Lademodi Eco, Eco+ und Fast, um Netzbezug und Überschuss gezielt zu steuern. Für die Erstattung durch den Arbeitgeber zählt trotzdem die geladene Menge insgesamt: Nach Rn. 29 des BMF-Schreibens vom 11.11.2025 darf der Haushalts-Strompreis auch für Strom vom eigenen Dach angesetzt werden. ChargeReport liest die geladenen Kilowattstunden über die myenergi-Cloud-API aus — als Tageswerte, denn die Schnittstelle, die wir nutzen, liefert Stundenwerte und keine einzelnen Ladevorgänge.

Unterstützte myenergi Zappi-Modelle

ChargeReport unterstützt die folgenden Modelle der myenergi Zappi-Familie nativ, ohne zusätzliche Hardware:

  • Zappi v2.1

Wenn Ihr Modell nicht aufgeführt ist, aber eine OCPP-Schnittstelle hat, in die sich ein eigenes Backend eintragen lässt, kann es sich trotzdem bei uns anmelden — unser Gateway spricht OCPP 1.6J und 2.0.1 und nimmt Verbindungen verschlüsselt über wss:// an. Bei Unsicherheit schauen Sie in unseren Setup-Guide für Wallbox-Marken oder schreiben Sie uns vor der Registrierung an.

myenergi Zappi Wallbox in 3 Minuten verbinden

myenergi bietet eine REST-API über die myenergi-Cloud. Drei Schritte: (1) In der myenergi-App oder unter myaccount.myenergi.com einen API-Key erzeugen und die Hub-Seriennummer notieren. (2) Beide Werte im ChargeReport-Wizard einfügen. (3) Beim Verbinden holen wir die Tageswerte bis zu zwölf Monate rückwirkend ab — die letzten 30 Tage sofort, die älteren in den Minuten danach. Ab dann fragen wir alle drei Stunden ab und schauen dabei jeweils eine Woche zurück. Im Bericht steht je Ladetag ein Eintrag mit der Tagesmenge. Wichtig: Der Zappi muss mit der myenergi-Cloud verbunden sein — ohne Cloud-Verbindung ist die API nicht erreichbar.

BMF-konforme Abrechnung — wie ChargeReport das macht

Seit 2026 setzt die Erstattung selbst getragener Heimladekosten voraus, dass die Strommenge über einen gesonderten Zähler nachgewiesen wird (Rn. 27 des BMF-Schreibens vom 11.11.2025); die früheren Monatspauschalen sind entfallen. ChargeReport liest Datum, Uhrzeit und kWh jeder Ladesitzung aus — mehr, als Rn. 27 verlangt, aber die Detailtiefe, die Lohnsteuerprüfungen häufig erwarten — und rechnet mit dem geltenden Satz (Strompreispauschale nach Rn. 30, für 2026 34 ct/kWh). Am Ende des Monats erhalten Sie und Ihr Arbeitgeber einen PDF-Bericht mit dem Nachweis nach Rn. 27 und darüber hinaus: jede Session einzeln, Wallbox-Identifikation, Fahrzeug-Kennzeichen, Summen pro Kalenderwoche und -monat. Die Daten bleiben in der EU (DSGVO-konform, Server in Frankfurt), und der Bericht geht automatisch per E-Mail raus — keine manuellen Zählerstände mehr ablesen.

Beim Zappi vorab ein ehrlicher Hinweis zur Aufteilung: Die myenergi-Cloud liefert die Energie zwar in getrennten Werten je Lademodus, ChargeReport rechnet sie aber zusammen und weist die geladene Gesamtmenge je Ladetag aus. Eine Aufteilung nach PV und Netz steht nicht im Bericht. Ob der PV-Anteil für die Erstattung eine Rolle spielt, richtet sich nach dem Recht Ihres Landes.

Zum Abrechnungssystem für den Dienstwagen wird eine Wallbox von myenergi Zappi erst durch die Software dahinter. Welche Anforderungen dafür gelten und welche Fragen Sie jedem Anbieter stellen sollten, zeigt unser Überblick zur Wallbox mit Abrechnungssystem.

Details zur Rechtslage: BMF-Schreiben 2026: Wallbox, Eichrecht und Strommengen-Nachweis · Dienstwagen-Ladestrom-Leitfaden 2026 · monatlich aktualisierte Wallbox-Angebote-Übersicht

Sie laden in Österreich? Dort gilt seit 2026 die Sachbezugswerteverordnung mit einem eigenen Satz, und die frühere 30-Euro-Pauschale ist ersatzlos ausgelaufen. E-Dienstwagen zuhause laden in Österreich: was der Arbeitgeber ersetzen darf

myenergi Zappi Wallbox und der Arbeitgeber — wer zahlt den Strom?

Wer seinen Dienstwagen zuhause an einer myenergi Zappi-Wallbox lädt, bezahlt den Strom zunächst selbst: Er läuft über den privaten Stromvertrag. Der Arbeitgeber darf diesen Betrag steuerfrei erstatten — seit dem 1. Januar 2026 aber nur noch gegen Nachweis der tatsächlich geladenen Strommenge. Die früheren Monatspauschalen von 30 bis 100 Euro sind ersatzlos entfallen. Ohne Messung gilt die Erstattung als normaler Arbeitslohn, mit voller Lohnsteuer und Sozialabgaben. Genau diesen Nachweis erzeugt ChargeReport aus den Messwerten Ihrer myenergi Zappi-Box.

Wie es weitergeht, hängt daran, um wie viele Fahrzeuge es geht:

Ein Dienstwagen

Sie fahren einen Firmenwagen und laden zuhause. Sie verbinden Ihre myenergi Zappi-Wallbox selbst, bekommen monatlich ein BMF-konformes PDF und reichen es bei Ihrem Arbeitgeber ein.

Wallbox verbinden →

Mehrere Fahrer in der Firma

Ihr Unternehmen gibt E-Dienstwagen aus und die Lohnbuchhaltung braucht die Nachweise gesammelt. Ein Dashboard für die ganze Flotte, ein Sammel-PDF im Monat, Lohn-Export je Personalnummer — ab 15 €/Monat, ohne Gebühr je Fahrer.

Für Fuhrparks ansehen →

Sie beraten Mandanten, die vor derselben Frage stehen? Für Kanzleien haben wir das unter ChargeReport für Steuerberater zusammengefasst — inklusive der Frage, was BMF-Schreiben vom 11.11.2025, GZ IV C 5 - S 2334/00087/014/013 für Ihre Mandanten mit Dienstwagen bedeutet.

Häufige Fragen zu myenergi Zappi & ChargeReport

Wird der Eco+ / PV-Überschussmodus korrekt vom Netz-Modus getrennt?+

Getrennt ausgewiesen wird er nicht: ChargeReport rechnet die Werte, die myenergi je Lademodus liefert, zur geladenen Gesamtmenge zusammen. Für die Erstattung braucht es die Trennung auch nicht — nach Rn. 29 des BMF-Schreibens vom 11.11.2025 darf der Haushalts-Strompreis für die gesamte geladene Menge angesetzt werden, auch für Sonnenstrom.

Ich habe keinen myenergi-Hub, nur den Zappi standalone. Funktioniert das?+

Entscheidend ist, dass Ihr Zappi mit der myenergi-Cloud verbunden ist und Sie für ihn einen API-Key erzeugen können — dann lesen wir ihn aus. Ohne Cloud-Verbindung gibt es nichts auszulesen; dann bleibt der Weg über einen eigenen Zähler in der Zuleitung, etwa einen Shelly Pro 3EM.

Gibt es für myenergi-Kunden besondere BMF-Fallen?+

Eine verbreitete Annahme ist eine: dass nur der Netzbezug erstattet werden dürfe. Das stimmt nicht — nach Rn. 29 des BMF-Schreibens vom 11.11.2025 darf der Haushalts-Strompreis für die gesamte geladene Menge angesetzt werden, auch für Sonnenstrom. Wer viel im Eco+-Modus lädt, verschenkt also nichts, wenn der Bericht die Gesamtmenge ausweist. Eine Besonderheit hat der Zappi bei uns dennoch: Wir bekommen Tageswerte, keine einzelnen Ladevorgänge — im Bericht steht deshalb je Ladetag ein Eintrag.

Mein Zappi ist noch die ältere v2.0 — geht das auch?+

Zur v2.0 haben wir keine eigenen Erfahrungen. Entscheidend ist, ob Ihr Zappi in der myenergi-Cloud auftaucht und sich ein API-Key dafür erzeugen lässt — dann liest ChargeReport ihn auf demselben Weg aus.

myenergi ändert gelegentlich die API ohne Vorwarnung — wie gehe ich damit um?+

Schlägt der Abruf fehl, sehen wir das: Ein Fehler, der länger als einen Tag anhält, meldet unser Monitoring an uns, und wir kümmern uns darum. Hält er bis kurz vor dem Monatsbericht an, schreiben wir Ihnen vorher — mit Frist und den Schritten, die nur Sie gehen können. Eine Mail nach 24 Stunden ohne Ladung gibt es dagegen nicht: Tage ohne Ladung sind der Normalfall, kein Fehler.

Weiterführende Ratgeber

Rund um die myenergi Zappi-Wallbox lohnt sich der Blick auf unsere ausführlichen Ratgeber:

Nächster Schritt

Der erste Bericht ist kostenlos. Sie brauchen Ihr Kennzeichen und den Zugang zu Ihrer myenergi Zappi-Wallbox — mehr nicht. Fragen zur rechtlichen Seite? Unser FAQ-Bereich beantwortet die häufigsten Punkte, und unsere Preis-Seite zeigt transparent, was ein Bericht kostet.