Alles was Sie über Wallbox-Abrechnung und ChargeReport wissen müssen.
ChargeReport erstellt automatisch gesetzeskonforme Ladeberichte für Dienstwagenfahrer, die ihr Elektroauto zuhause an der eigenen Wallbox laden. Der Bericht wird als PDF per E-Mail direkt an den Arbeitgeber geschickt — als Nachweis für die Erstattung der Stromkosten.
Sie verbinden Ihre Wallbox einmalig mit ChargeReport (Cloud-Login oder OCPP-Gateway). Ab dann werden alle Ladevorgänge automatisch erfasst. Zum gewählten Intervall (täglich, monatlich, quartalsweise oder jährlich) wird ein PDF-Bericht erstellt und an Ihren Arbeitgeber gesendet. Der Bericht enthält alle Ladevorgänge mit kWh, Datum und den gesetzlich vorgegebenen Erstattungsbetrag.
ChargeReport unterstützt 16 Wallbox-Marken: Easee, Elli (VW), go-eCharger, Wallbox (Pulsar/Commander), Zaptec, myenergi Zappi, V2C Trydan, Charge Amps, Ohme und Sungrow (iSolarCloud) über Cloud-Anbindung. Fronius Wattpilot, KEBA KeContact, Mennekes Amtron, ABL, Alfen Eve und cFos Power Brain über das OCPP-Gateway.
OCPP ist ein offener Standard für die Kommunikation zwischen Wallboxen und Backend-Systemen. Viele Wallboxen, die keine Cloud-API haben, unterstützen OCPP 1.6J. ChargeReport betreibt einen OCPP-Server — Sie tragen einfach eine URL in Ihrer Wallbox ein, und die Ladevorgänge werden automatisch erfasst. Keine Software-Installation nötig.
Das BMF-Schreiben vom 11.11.2025 regelt die steuerfreie Erstattung von Stromkosten für das Laden von Dienstwagen am privaten Stromanschluss. Seit 2026 gilt die Strompreispauschale von 0,34 €/kWh (Durchschnittspreis 1. Halbjahr 2025 laut Destatis). Alternativ kann der individuelle Stromtarif angesetzt werden, wenn ein Nachweis vorliegt.
Nein. Die 0,34 €/kWh sind der pauschale Satz laut Destatis. Wenn Ihr tatsächlicher Strompreis höher ist, können Sie in ChargeReport Ihren eigenen Tarif hinterlegen. Der Bericht weist dann den individuellen Satz aus.
Ja. Die PDF-Berichte enthalten alle vom BMF geforderten Angaben: Name, Adresse, Kennzeichen, Wallbox-ID, einzelne Ladevorgänge mit Datum/Uhrzeit/kWh, den Erstattungssatz und den Rechtshinweis auf das BMF-Schreiben. Der Arbeitgeber kann die Berichte als Nachweis für die steuerfreie Erstattung verwenden.
Eine behördliche Zertifizierung der Software gibt es in diesem Bereich nicht — der Gesetzgeber sieht für die Dokumentation der Arbeitgeber-Erstattung kein Zulassungsverfahren vor (das gilt für alle Anbieter). Maßgeblich ist die Einhaltung des BMF-Schreibens vom 11.11.2025, nach dem wir jeden Bericht erstellen; eine Eichrechts- oder MID-Zulassung ist dafür ausdrücklich nicht erforderlich (Rn. 27). Im Dashboard können Sie jederzeit eine personalisierte Rechtsgrundlagen- und Methodendokumentation herunterladen, die Rechtsgrundlage und Methodik zusammenfasst — zur Vorlage beim Arbeitgeber bzw. Lohnbüro. (Hinweis: Diese Dokumentation bezieht sich auf die Erstattung in Deutschland; für andere Länder gelten abweichende Regelungen.)
Ja. Österreich folgt einer ähnlichen Regelung wie Deutschland bei der Sachbezugswert-Berechnung für Dienstwagen. Die Berichte können als Nachweis für den österreichischen Arbeitgeber verwendet werden.
Der erste Bericht ist kostenlos. Danach: 0,50 € pro Ladetag, 1,50 €/Monat, 3,50 €/Quartal oder 12,00 €/Jahr — je nach gewähltem Intervall. Für Arbeitgeber gibt es Flat-Rate-Pakete ab 15 €/Monat für bis zu 10 Mitarbeiter.
Ja, jederzeit im Dashboard. Der Wechsel greift ab der nächsten Abrechnung.
Ja. Im Dashboard können Sie jederzeit Berichte für vergangene Monate oder Quartale erstellen — zum jeweiligen Modellpreis.
Als Arbeitgeber erstellen Sie einen Firmen-Account und laden Ihre Mitarbeiter per E-Mail ein. Jeder Mitarbeiter verbindet seine Wallbox selbst. Sie erhalten alle Berichte zentral im Dashboard, können Sammel-PDFs herunterladen und haben eine einzige Rechnung.
15 €/Monat für bis zu 10 Mitarbeiter, 20 €/Monat für 11–20, 25 €/Monat für 21–30. Ab 30 Mitarbeitern +5 € pro weitere 10. Das ist eine Flat-Rate, nicht pro Kopf. 14 Tage kostenlos testen.